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Kundgebung und Trauermarsch in Steilshoop

19 Dezember um 13:00 bis 16:00

Von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr wird auf dem Marktplatz eine Kundgebung der Initiative zum Bürgerbegehren stattfinden.

Anschließend wird ein Trauermarsch auf der Mittelachse (Fußgängerzone) zu der alten Schule am See (Borchertring) stattfinden.

Ein Sarg, in dem der Bürgerwille in Steilshoop zu Grabe getragen wird, soll am Bauzaun niedergelegt werden.

Der geplante “Rückbau” der ehemalige Schule am See (Bochertring 34-38) hat in einer Nacht und Nebelaktion begonnen.

Wir fordern den Hamburger Senat auf den sofortigen Abriss zurückzunehmen!

Marktplatz vor dem EKZ

Schreyerring 28
Hamburg, 22309

Initiative Lebenswertes Steilshoop

4 Gedanken zu „Kundgebung und Trauermarsch in Steilshoop“

  1. Das ist ja ein unglaublicher Vorgang, mitten in einem laufenden Bürgerbegehren beginnt der Senat durch die SAGA die Gebäude Eures Projektes abreißen zu lassen. Ich bin erschrocken über die Unverfrorenheit, mit der hier über eine sinnvolle und von vielen Bürger*innen Steilshoops geschätzte Initiative hinweggetrampelt werden soll – trotz vielfacher Eingaben auch an die Bürgerschaft.
    “Verschärfter Corona-Knockdown, jetzt vollend ich’s” mag sich K. Fegebank als für die Stadtteile verantwortliche Senatorin der “Grünen” gedacht haben – wenn sie sich da mal nicht geschnitten hat!

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  2. Tja, das ist unter rot-grün real existierende Politik. Durchregieren ohne Rücksicht auf den Willen des Souverän oder grundlegende Regeln des Anstands. Dafür haben die dann oft so lustige Phrasen wie ” Direkte Demokratie stärken” oder ähnlich blumig Versprechen auf den Wahlplakaten. Nächstes Mal halt andere Parteien wählen.

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  3. Du. Abgeordnete in der Bürgerschaft. Wenn sie dir morgen sagen, die Fraktionsdisziplin erfordert deine Stimme gegen den Fortbestand der Gebäude der alten Schule Am See in Steilshoop, dann gibt’s nur eins: Sag NEIN!
    Du. Angestellte der SAGA. Wenn sie dich morgen anweisen, die alte Schule am See endgültig zerstören und abreißen zu lassen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!
    Du. Bauarbeiter auf dem Bagger. Wenn sie morgen anordnen, die Gebäude der alten Schule Am See platt zu machen und den Schutt abzufahren, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!
    „ Denn wenn ihr nicht NEIN sagt, wenn IHR nicht nein sagt…: dann wird der letzte Mensch….antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den unübersehbaren Massengräbern und den kalten Götzen der gigantischen betonklotzigen verödeten Städte, der letzte Mensch, dürr, wahnsinnig, lästernd, klagend – und seine furchtbare Klage: WARUM? wird ungehört in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – wenn – wenn ihr nicht NEIN sagt.“

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  4. Auf der einen Seite steht das kürzlich gestartete Bürgerbegehren, das trotz Corona wahnsinnig schnell an Stimmen gewinnt und auf der anderen Seite steht die SAGA, welche die Abrissvorbereitungen ebensolchem Tempo sogar am Wochenende vorantreibt. Und dieser Wettlauf vollzieht sich während des Lockdowns ganz ohne öffentliche Bekanntmachung der Politiker und ohne Plandiskussion. Im Sommer 2020 veröffentliche der Bezirk, dass erst 2024 (!) auf den Flächen gebaut werden soll und urplötzlich geht es in einer Nacht- und Nebelaktion schon im Winter 2020 los. Das ist (dicht an) Face News. Die offiziellen Vertreter des Bezirks haben uns bei den Sitzungen des Stadtteilbeirats auch nie darüber informiert, dass bereits im Frühjahr 2020 die Abrissgenehmigung erteilt wurde. Das alles wurde durch Anfragen auf Bezirks- und Bürgerschaftsebene geklärt. Hätte man transparent kommuniziert, wäre das Bürgerbegehren bereits im Frühjahr 2020 gestartet, wäre mutmaßlich längst zu Gunsten von Steilshoop entschieden. Wer tief ins Zahlenwerk des Statistik-Amts einsteigt, wird feststellen, dass das Quartier Neu-Steilshoop eine Dichte von 20.115 Einwohnern je Quadratkilometern hat und damit bzgl. der Dichte deutlich vor allen anderen Stadtteilen Hamburgs liegt (https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/NORD.regional/NR21_Statistik-Profile_HH-2018.pdf , S. 242). Worum muss ausgerechnet hier zu Lasten der Steilshooper Infrastruktur gebaut werden?!

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